über uns

Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Jugendalter

Unser Kompetenznetzwerk bündelt Wissen, Erfahrungen und Kompetenzen, um demokratische Kultur und Strukturen sowie partizipative Ansätze in der schulischen und außerschulischen Bildung im Jugendalter zu stärken. Wir unterstützen schulische und außerschulische Akteur*innen und Organisationen bei der Umsetzung von kooperativer und partizipativer Demokratiebildung mithilfe der vielfältigen Expertise unserer Mitgliedsorganisationen.

Das Kompetenznetzwerk Demokratiebildung im Jugendalter ist das Kompetenznetzwerk Schulische und außerschulische Bildung im Jugendalter im Bundesprogramm „Demokratie leben!“

Zielgruppen

In der Bearbeitung der Themen nehmen wir folgende Zielgruppen in den Blick

  • Akteur*innen schulischer und außerschulischer Einrichtungen

  • Multiplikator*innen, die selbst im Themenfeld handeln und Akteur*innen schulischer und außerschulischer Einrichtungen unterstützen

  • Ministerien, Ämter und nachgeordnete Behörden

Um die Zielgruppen flexibel zu erreichen und die Kompetenzen gezielt zu vermitteln, nutzen wir Fachtage, Kongresse, Vernetzungstreffen, Beratungen, Qualifizierungen und Publikationen. Die konkreten Maßnahmen dazu finden sich in unseren Angeboten. Über aktuelle Vorhaben informiert auch unser Newsletter.

Netzwerkmitglieder

Das Kompetenznetzwerk besteht aus 4 Organisationen.
Bitte klicken sie auf das jeweilige Logo, um mehr Informationen zu dem Träger zu erhalten.

DIALOG macht SCHULE

Wer wir sind

Dialog macht Schule (DmS) ist spezialisiert auf langfristige systemische Demokratiebildung vor allem in Schule in der Einwanderungsgesellschaft sowie auf die Qualifizierung von Demokratiebildner*innen. Dafür hat DmS das gleichnamige Demokratiebildungsprogramm „Dialog macht Schule“ entwickelt und bereits in mehreren Bundesländern umgesetzt. Im Rahmen des Programms bildet DmS Multiplikator*innen aus verschiedenen akademischen Bereichen in einem zweijährigen Qualifizierungsprozess zu systemischen Demokratiebildner*innen (Dialogmoderator*innen) aus. Ziel ist es, diese für die Arbeit im Bereich Demokratieförderung und Vielfaltgestaltung zu befähigen, um vor allem Kinder und Jugendliche – oft mit Einwanderungsgeschichte – zu erreichen, die aufgrund von sozio-ökonomischen Faktoren schlechtere Startchancen haben.

Gefördert und unterstützt wird Dialog macht Schule u. a. durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“, die Bundeszentrale für politische Bildung und die Robert Bosch Stiftung.

Was wir machen

Im Rahmen ihrer Qualifizierung begleiten jeweils zwei Dialogmoderator*innen jede Woche eine Dialoggruppe (halbe Schulklasse) über einen Zeitraum von zwei Jahren – vier Dialogmoderator*innen arbeiten also mit einer Klasse. 

Durch diese intensive und langfristige Begleitung entsteht eine stabile Vertrauensbasis, so dass die Schüler*innen ihre eigenen Erfahrungen, Meinungen und Interessen einbringen. Dadurch wird es möglich, Themen wie Geschlechterrollen und Gerechtigkeit, aber auch „heiße Eisen“ wie den Nahost-Konflikt zu bearbeiten. Durch diesen lebensweltnahen und niedrigschwelligen Ansatz werden neue Zugänge zu Kindern und Jugendlichen geschaffen, die von klassischen, sich an der Mehrheitsgesellschaft orientierenden politischen Bildungskonzepten nicht erreicht werden.

Die Schüler*innen setzen ihre eigenen Themen und Ideen in einem selbst entwickelten Projekt um, das zum Abschluss der zweijährigen Dialoggruppenarbeit in ihrer Schule oder im öffentlichen Rahmen präsentiert wird. Sie erfahren hierbei positive Aufmerksamkeit und Anerkennung, wodurch sie sich als selbstwirksam erleben können und ihr Selbstvertrauen gestärkt wird.

Die im Rahmen des langjährigen Programms „Dialog macht Schule“ gesammelten Erfahrungen und Kompetenzen fließen in die Neu- und Weiterentwicklung aller Formate von DmS mit ein, insbesondere in die: 

  • Qualifizierung von internen und externen Demokratiebildner*innen und Fachkräften
  • Konzeption von bedarfsorientierten Workshops, Studien- und Projekttagen
  • Beratungen und Prozessbegleitungen für relevante Akteur*innen im Handlungsfeld der schulischen und außerschulischen Demokratiebildung.

Unsere Zielgruppen

  • Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene 
  • Multiplikator*innen
  • pädagogisches Personal und Leitungskräfte
  • Projektträger*innen und Kooperationspartner*innen

Kontakt

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Wer wir sind

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zielt auf eine diskriminierungssensible Schulkultur und Dauerhaftigkeit im Engagement. Rund 3.500 Schulen haben sich bislang dem Projekt angeschlossen und sich dazu verpflichtet, Diskriminierungen offen anzusprechen und anzugehen. Die Courage-Schulen werden bei ihren Aktivitäten nicht alleine gelassen. Denn ihnen stehen die Landes- und Regionalkoordinationen, die Angebote der Kooperationspartner*innen, die Bundeskoordination und ihre Pat*innen unterstützend zur Seite. Gemeinsam bilden sie das Courage-Netzwerk.

In 16 Bundesländern verfügt das Courage-Netzwerk über Landeskoordinationen und zusätzlich über 104 Regionalkoordinationen (Stand: ca. Juli 2021), die auf lokaler Ebene als direkte Ansprechpartner*innen vor Ort Schulen bedarfsgerecht unterstützen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage gibt es seit 1995. Das Projekt wurde von seinem Trägerverein Aktion Courage e.V. initiiert und wird durch die Bundeskoordination kontinuierlich weiterentwickelt.

Was wir machen

Die Bundeskoordination ist die zentrale Koordinierungsstelle des Courage-Netzwerks, das im Sommer 2021 aus 3.500 Schulen, 120 Koordinierungsstellen und 360 Kooperationspartner*innen besteht. Sie qualifiziert die Akteur*innen des Netzwerks, veranstaltet Seminare, Fachtagungen und Kongresse für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene in Bildungseinrichtungen sowie Vernetzungstreffen. Sie entwickelt Materialien und Publikationen für die politische Bildungsarbeit mit Jugendlichen, Pädagog*innen und Multiplikator*innen.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bezieht alle Ideologien der Ungleichwertigkeit in seinen Handlungsansatz mit ein. Folglich beschäftigt sich die Bundeskoordination mit Diskriminierung aufgrund der Religion, der sozialen Herkunft, des Geschlechts, körperlicher Merkmale, der politischen Weltanschauung und der sexuellen Orientierung und wendet sich gegen alle demokratiegefährdenden Ideologien.

Der Handlungsansatz der Ideologien der Ungleichwertigkeit ermöglicht es, auf die diversen Formen der Diskriminierung in einer heterogenen und pluralen Einwanderungsgesellschaft einzugehen. So bleibt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage dicht an den Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

Unsere Zielgruppen

Die Zielgruppen sind in erster Linie die Kinder und Jugendliche sowie die Pädagog*innen an den Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage. Zielgruppe der Publikationen sind darüberhinaus Beschäftigte in der Kinder- und Jugendhilfe und in kommunalen Landes- und Bundebehörden.

Kontakt

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung

Wer wir sind

Die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) setzt sich für Bildungserfolg und Teilhabe junger Menschen ein. Sie engagiert sich dafür, dass Kinder und Jugendliche in unserem Land gut aufwachsen können und eine demokratische Kultur des Miteinanders erleben und erlernen. In Programmen und Projekten macht die DKJS ihnen Mut, ihr Leben couragiert in eigene Hände zu nehmen und stößt Veränderungsprozesse an: in Kindergärten und Schulen, beim Übergang in den Beruf, in der Familien- oder Jugendpolitik.

Für dieses Ziel bringt die DKJS Akteur*innen aus Verwaltung, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Praxis zusammen und entwickelt mit ihnen Antworten auf aktuelle Herausforderungen im Bildungssystem.

Die DKJS verwirklicht Angebote bundesweit im großstädtischen und ländlichen Raum und ist in allen Regionen vertreten. Seit 25 Jahren wirkt die Stiftung mit insgesamt 555 Programmen und arbeitet aktuell mit über 150 Förder*innen und Programmpartner*innen an 11 Standorten zusammen. Die DKJS ist eine gemeinnützige GmbH und versteht sich als unabhängige, überkonfessionelle und parteipolitisch neutrale Initiative.

Was wir machen

Die DKJS arbeitet operativ mit Bildungsakteur*innen auf allen Hierarchie- und Funktionsstufen, um neue Ideen zu entwickeln, Haltung, Praxis und Strukturen zu verbessern.

Aktuelle Handlungsfelder:

  • frühe Bildung
  • Schulerfolg und Ganztagsschule
  • Jugend und Zukunft
  • Bildungslandschaften

Die DKJS bietet folgende Aktivitäten & Leistungen an:

  • In Camps, Werkstätten, Trainings, Schülerprojekten fördert sie fachliche, methodische, soziale Kompetenzen und Selbstwirksamkeitserfahrung von Kindern und Jugendlichen.
  • Mit Fortbildungen, Qualifizierungen, Hospitationen, Peer-Vernetzungen, Erkundungsvorhaben, Beratung stärkt sie Kompetenz, Wissen und Haltungen von Fach- und Führungskräften in Bildung und Verwaltung.
  • Die DKJS unterstützt Entwicklungsprozesse im Hinblick auf Strategie-, Organisations-, Qualitätsentwicklung in Kitas, Schulen, Verwaltungen, Jugendamt etc.
  • Mittels Fachtagungen, Netzwerktreffen, Dialogforen, Länder-Austauschen, Tagungen oder Kamingesprächen vernetzt sie Akteur*innen.
  • Bundesweit fördert sie Transferprozesse zukunftsorientierter Lösungen und Angebote auf allen föderalen Ebenen zwischen Kommunen, Landkreisen und Bundesländern.
  • In Publikationen, Online-Portalen, Websites oder durch Wettbewerbe und Preise bündelt die DKJS Erkenntnisse, beleuchtet gute Praxis und fördert den Transfer in andere Institutionen.

Weitere Informationen zu den Programmen und Projekten der Stiftung finden Sie unter: www.dkjs.de

Unsere Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche
  • pädagogische Fach- und Leitungskräfte in Kitas, Schulen, Berufsausbildung, Jugendhilfe etc.
  • Verantwortungsträger*innen und -träger aus Politik und Verwaltung
  • Wissenschaft und Fachmedien

Kontakt

Netzwerk für Demokratie und Courage

Wer wir sind

Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) ist ein bundesweites Netzwerk, das von jungen Menschen getragen wird, die sich für Demokratieförderung und gegen menschenverachtendes Denken engagieren. Das Hauptaufgabenfeld des NDC ist die Ausbildung von jungen Menschen als Multiplikator*innen und die Durchführung von Projekttagen, Seminaren und Fortbildungen an Schulen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen sowie für viele andere Gruppen.

Das NDC besteht bereits seit 1999 und wird durch einen großen Kreis unterschiedlicher Unterstützer*innen getragen. Dieser reicht von Gewerkschaftsverbänden, Jugendverbandsorganisationen über Wohlfahrtsverbände, Landesjugendringe bis hin zur Katholischen Kirchenjugend.

In 12 Bundesländern verfügt das NDC über eigene Länderbüros sowie Teams freiwillig engagierter Multiplikator*innen. Von hier aus werden Schulen und viele andere Partner*innen fachgerecht und bedarfsorientiert unterstützt.

Was wir machen

Das NDC verfügt über ein vielfältiges Angebot an Projekttagen, Fortbildungen und Beratungsangeboten für Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene und Erwachsene in Bildungseinrichtungen, Vereinen und Verbänden.

Das NDC bildet junge Multiplikator*innen aus, die anschließend nach dem Peer-to-Peer-Prinzip Projekttage in Schulen und Bildungseinrichtungen umsetzen. Die Projekttage setzen an den Erfahrungen und der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an, regen zum Nachdenken an und verbessern die Handlungskompetenzen und das couragierte Handeln der Kinder und Jugendlichen. Bearbeitet werden beispielsweise Themen wie:

  • gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und menschenverachtende Einstellungen
  • Formen von Diskriminierung, Vielfalt und Ausgrenzung
  • respektvoller, fairer und solidarischer Umgang miteinander
  • Antiziganismus, Diskriminierung von Sinti*zze und Rom*nja
  • Geschlechterbilder und Sexismus
  • „Kultur“, antimuslimischer Rassismus
  • Antisemitismus und Verschwörungstheorien
  • Ungerechtigkeit und Klassismus
  • Abwertung und couragiertes Handeln im Internet/fair und safe durchs Netz

Darüber hinaus bietet das NDC „Argumentations- und Handlungstrainings gegen Rechts“, Schulberatung sowie die Beratung von Vereinen und Verbänden zu verschiedenen Fragestellungen und Herausforderungen rund um Demokratieförderung und Umgang mit diskriminierenden Vorfällen an.

Unsere Zielgruppen

  • Kinder und Jugendliche ab Klassenstufe 5 als Zielgruppe für Projekttage, in einem Modellprojekt in MV jetzt auch in der Grundschule 
  • Multiplikator*innen zwischen 16 und circa 30 Jahren als Zielgruppe für Aus- und Weiterbildungen zu Teamer*innen und Trainer*innen
  • pädagogische Fachkräfte, Mitarbeitende von Vereinen und Verbänden als Zielgruppe für Fortbildungen und Beratungen

Kontakt